- 27 - dem Menschen überlassen ist, gestaltet der Mensch die bestehende Schöpfung weiter; er baut sie aus. Aber GOTT hält sich zurück und schaut zu. Wenn jedoch ein Zeitpunkt auftritt, der Seine Schöpfung zu vernichten droht, dann wird Er sich nicht mehr zurückhalten. Da sich GOTT reserviert verhält, glaubt die Erdenmenschheit, daß der Freiheit ihres Handelns überhaupt keine Grenzen gesetzt sind. Das ist ein Irrtum, den viele einmal zu bereuen haben. GOTT ist selbstverständlich daran interessiert, daß immer etwas Neues und Besseres entsteht. Wenn es gut ist, findet es Seine Unterstützung. Aber der Mensch rechnet nur mit kleinen Maßstäben. Er hat für alles keine Geduldund will sofort Resultate sehen. Demgegenüber hat GOTTÄonen zur Verfügung. Die Schöpfung ist noch lange nicht zu Ende. Die Menschheit ist Sein verlängerter Arm. Frage: Wenn mittels der Experimente hier auf Erden neue Gesetze erkannt werden, sind diese Gesetze neu entstanden oder werden sie nur entdeckt? A. S.: In den meisten Fällen sind GOTTES Gesetze universell , sie werden also nur entdeckt . Nur ganz selten tritt etwas Neues auf, für das GOTT ebenfalls ein Interesse zeigt und dann entscheidet, ob es ein Gesetz sein soll, oder ob es allmählich wieder gelöscht werden soll. Man kann zum Beispiel künstlich Temperaturen erzeugen, die es im ganzen All nicht gibt. Sie werden zugelassen , sonst wäre es unmöglich, daß man sie erzeugen könnte. GOTT liefert die Voraussetzungen und das Material . Solche Erfindungen und Entdeckungen werden auch auf anderen Planeten gemacht. Wenn also auf einem anderen Planeten ein neues Gesetz entsteht, so hat es gleichzeitigGültigkeit auf allen anderen Planeten des Universums. Frage: Wir verstehen dich so, daß GOTT den Menschen als einen wertvollen Mitarbeiter erschaffen hat? A. S.: Ja, das ist richtig. Aber die Mitarbeit hört in dem Augenblick auf, wo der Mensch beginnt, sich gegen die Schöpfung zu richten, sie anzugreifen. Wenn GOTT allgemein als HÖCHSTE MACHT akzeptiert worden ist, kann auch dieser Planet paradiesisch werden. Frage: Wissenschaftler suchen nach dem ersten Menschen. Kannst du uns sagen, wann die ersten Menschen auf diesem Planeten auftraten? A. S.: Diese Frage kann ich nur schätzungsweise beantworten. Wir nehmen an, daß der Erdenmensch in seiner primitiven Form vor ungefähr zwei Millionen Jahren in Erscheinung trat. Frage: In der Bibel heißt es, daß GOTT den Menschen aus Lehm erschuf, ihm Seinen ODEM einhauchte und seine Gefährtin aus seiner Rippe machte. Ist das richtig? A. S.: Der Mensch, wie auch alles andere Leben, wird aus der Materie gebildet. Seine Entstehung erfolgt nach einem ganz bestimmten Modell. Dieses Modell, das wie ein Bauplan vorhanden ist, ist die Seele mit ihrem Geistkörper . Die KRAFT GOTTES überträgt jedes Atom von der geistigen Vorlage auf den entstehenden physischenKörper. Also wird vom geistigenKörper die Information auf den materiellen Körper übertragen . Wenn der Körper fertig ist, wird durch GOTTES KRAFT die fertige, schon seit vielen Millionen Jahren existierende Seele reinkarniert. Diesen Vorgang könnte man, einfach gesagt, als "GOTTES ODEM" bezeichnen. • Die biblische Darstellung von der Erschaffung des Adamist nicht zutreffend , da der Mensch seinen eigentlichen Ursprung nicht auf der Terra hat. Nur dermaterielleKörper hat sich eigenständig entwickelt. Er war zuerst so primitiv, daß er nicht einmal auf den Einfall gekommen wäre, ein Feigenblatt zu benutzen. Die Erde war damals auch noch sehr warm. Frage: Und wie verhält es sich mit der Rippe?
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