- 13 - Diese Bedingungen liefern den logischen Grund aller Phänomene, sei es Schlafwandeln, Medialität usw. Dazu genügt eine von der Naturwissenschaft selbst aufgestellte Voraussetzung, nämlich die Beweglichkeit unserer individuellen Empfindungsschwelle. Diesseits und JENSEITS sind nicht räumlich getrennt, sondern lediglich durch die persönliche Empfindungsschwelle voneinander getrennt. Schon beim Wechsel von Schlafen und Wachen zeigt sich die Verlegbarkeit dieser Empfindungsschwelle. ➢ Mediale Fähigkeiten (Hellsehen, Hellhören, Trance usw.) zeigen sich, wenn sich die Empfindungsschwelle verschiebt. Empfängt ein sensibler Mensch plötzlich EINDRÜCKE, von denen sein Verstand keine Ahnung hat, so kann sein GEIST aufgrund dessen auch Fähigkeiten besitzen, von denen er ebenfalls keine Ahnung hat. Deshalb kann man nicht behaupten, dass die Eindrücke der Außenwelt, die uns täglich bewusst werden, die einzigen sind, die auf uns einwirken. Es ist bewiesen, dass nur die gröbsten Eindrücke uns bewusst werden, die eine bestimmte Reizstärke besitzen. Ein Reichtum von Eindrücken verläuft hingegen wegen zu geringer Reizstärke unterhalb der Empfindungsschwelle und bleibt uns verborgen. Hätten unsere Sinne eine andere Empfindungsschwelle, so wäre dadurch unser Weltbild geändert! Es ist Mangel an Besinnung, wenn die offizielle Wissenschaft sich weigert, die Konsequenzen aus ihren eigenen Prämissen zu ziehen. Denn die Geisteslehre bildet die empirische Grundlage der Naturwissenschaft. Heute leben wir als Menschen, inkarniert in einem Fleischkörper, in der dichtesten Materie, mit der geringsten Schwingungsfrequenz. Dadurch können wir uns nur noch schwer vorstellen, dass es außerhalb unserer Wahrnehmung noch etwas gibt. Die irdisch ausgeprägte Einstellung: "Alles was messbar ist, messen – was nicht messbar ist, messbar machen – und was nicht messbar gemacht werden kann, ableugnen", verhindert die Bereitschaft, den eigenen Wahrnehmungsbereich zu vergrößern, das eigene Ego abzubauen, und geistig positiv zu wachsen, um AUFSTEIGEN zu können. Die Folgen unseres ursprünglich irren "Bessermachen-wollens" sind der Zustand der Erde und die weltweiten Kriege. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass das Anhäufen von Wissen gleichbedeutend sei mit geistigem Wachsen. Was nutzt High-Tech, wenn High-Spirit fehlt? Wissen kann hinderlich sein und wie Scheuklappen wirken, wenn es den Blick über den eigenen Tellerrand blockiert und unvoreingenommenes Sehen verhindert. Wird Wissen genutzt, um Macht auszuüben, setzt geistiges Schrumpfen ein. Das Gleiche gilt, wenn man durch körperliche Überlegenheit Macht auf Schwächere ausübt. ➢ Sobald Erkenntnisse genutzt werden, um eigene Macht, egal in welcher Form, aufzubauen, wird das Ego verstärkt, und das geistige Wachstum schrumpft. Trotz unserer beschränkten Wahrnehmung bilden wir uns ein, die "Allergrößten" zu sein. Aber schon beim ersten Wort über Tod und Sterben zucken viele Zeitgenossen zusammen und blocken ein weiterführendes Gespräch darüber sofort ab. Dabei ist uns im Leben nur eines absolut sicher: das Sterben, der Tod! Alle Bemühungen, dieses GESETZ zu umgehen, sind vergeblich. - Wir müssen doch sterben!
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