Der Tod, die Brücke zu neuem Leben

– 43 – mögen sich dafür an einem pechschwarzen Ort befinden, wo sie irgendwelche Strafarbeiten erledigen müssen, wie jener Patient, der nach einer im Fußballstadion von Knoxville ausgebrochenen Panik wiederbelebt und später in unsere Klinik im Dialysezentrum verlegt worden war. Er endet seinen Bericht mit folgenden Worten: ‘Es war schrecklich. Absolut unmöglich. Ich weinte und schrie. Eine tödliche Angst vor dieser Macht erfüllte mich. Ich wusste, es war die Hölle, wenngleich ohne Feuer oder Hitze oder sonstige Dinge, womit ich gerechnet hatte. Ich war allein, kein Laut zu hören, bis ich auf einmal ein Murmeln vernahm und eine kniende Gestalt bemerkte, die ich als meine Frau erkannte. Sie kniete neben meinem Bett und betete. Ich wollte früher nie Christ werden, aber heute bin ich ein überzeugter Christ. Warum? Die Hölle ist einfach zu real.’" Die sichtbare Erscheinung der Gestalt Verstorbener Die beim Todesvorgang ausgetretenen Astralkörper verschwinden nicht immer auf Nimmerwiedersehen in einer unbekannten Region. Es gibt zahlreiche Berichte darüber, dass Verstorbene kurz nach ihrem Tode einzelnen Freunden oder Verwandten "sichtbar" erschienen, um auf ihren Tod aufmerksam zu machen. Besonders in Kriegszeiten wird derartiges beobachtet. Oft treten die Erscheinungen, man nennt sie Phantome21, in ihrer Soldatenuniform auf, in der sie gefallen sind und deuten auf ihre Verwundung. Es bleibt hierbei aber in den meisten Fällen unklar, ob es sich um eine induzierte22 Halluzination handelt oder ob eine echte Vision im Sinne einer paranormalen Wahrnehmung vorliegt oder ob der Astralkörper des Verstorbenen sich so verdichtet (man sagt materialisiert) hat, dass er normal sichtbar und damit im Prinzip auch photographierbar wird. Es gibt aber Fälle, in denen die Gestalt oder das Phantom verstorbener Personen mehrfach einer größeren Zahl von lebenden Menschen sichtbar erscheint, so dass man kaum noch Halluzinationen oder Visionen vermuten kann. Dazu ein Beispiel, das in den Bereich des sogenannten orts- oder objektgebundenen Spuks fällt. Bei einem großen Teil der Spukvorgänge treten jenseitige Wesenheiten, verstorbene Menschen, paranormal in Erscheinung. Sie sind durch unglückliche Erinnerungen gebunden und können von sich aus, oft für lange Zeit nicht die Kraft aufbringen, sich dem Netz der damit verbundenen geistigen Verstrickungen zu entwinden. Sie verbleiben dann in der Erdsphäre und versuchen, sich den hier lebenden Menschen bemerkbar zu machen. Folgendes hat sich zugetragen (31): Am 29. Dezember 1972 flog die Maschine 310 der Eastern Airlines von Tampa nach New York und startete am gleichen Tag abends um 21.00 Uhr als Flug 401 vom J. F. Kennedy-Flugplatz in New York nach Miami. Die Maschine war vom Typ Tristar Jet L-1011, mit drei Triebwerken, 12 bis 13 Besatzungsmitgliedern und Platz für 250 bis 360 Reisende. Das Flugzeug war im August 1972 in Dienst gestellt worden und hatte 1000 Flugstunden und 500 Landungen hinter sich. Die Tristar galt bei dem fliegenden Personal als besonders sichere Maschine. Bei dem fraglichen Flug am Abend des 29. Dez. 1972 bestand die Besatzung aus dem Flugkapitän Bob Loft (Mitte 50), dem Ersten Offizier Albert Stockstill (40) und dem Zweiten Offizier als Flugingenieur Don Repo (Anfang 50). Dazu kamen 10 nichttechnische Besatzungsmitglieder (Stewardessen) und 163 Passagiere. Nach dem Flug von Tampa nach New York, also vor 21 von griech. phantasma = Erscheinung, Gestalt, Gespenst. 22 induzieren = einführen, erregen, veranlassen.

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