Psychowissenschaftliche Grenzgebiete

 
Thema: Geistheilung * (Fortsetzung 1)
       

Frage : Der weltweit bekannte und erfolgreiche britische Heiler Harry Edwards war nicht nur als Kontaktheiler, sondern auch als Fernheiler tätig. Im Jahre 1976 wechselte er in das Geistige Reich. Er schrieb unter anderem das Buch "Praxis der Geistheilung". Was sagt Ihr zu diesem Buch?

(TB: Ausgezeichnet!)

LUKAS : Nun, Harry Edwards war ein großer Heiler, d. h. die Seele war für diese Aufgabe speziell ausgerichtet und gereift, um hier auf dem dunklen Planeten eine markante Persönlichkeit zu werden, die als verlängerter Arm des Geistigen Reiches wirken sollte. Das war geplant und hat natürlich mit GOTTES HILFE auch sehr gut funktioniert. Die Beschreibungen der Heilungen von Harry Edwards sind in dem Buch gut beschrieben und wurden zum Teil inspiriert zu Papier gebracht. Für die Nachwelt eine Historie und eine Möglichkeit, viel zu lernen.
 
 

Frage : Die Schamanen bzw. Heiler auf den Philippinen bedienen sich paranormaler Praktiken, die oft zu Heilungen führen. Was passiert dabei?

LUKAS : Nun, es sind besondere Techniken, die auf den Philippinen besonders gut gelungen sind. Es sind Dematerialisationseffekte, die durch die Hände des Heilers ausgeführt werden. Die QUELLE ist natürlich wie immer nicht der Heiler selbst, sondern HELFER im Geistigen Reich, welche die KRAFT GOTTES auf diese Wirkung hin transformieren. Es ist immer dieselbe KRAFT, jedoch mit unendlich vielen Möglichkeiten.
 
 

Frage : Die philippinischen Heiler gehen mit ihren Fingern durch die Bauchdecke hindurch, holen Gewebeteile heraus und danach schließt sich die Bauchdecke wieder. Wie funktioniert so etwas?

LUKAS : Dematerialisation mit anschließender Materialisation. Die Zwischenstufe ist schwer zu beschreiben. Es ist ein halbmaterieller Zustand, der verhindert, daß zu viel Blut austritt.
 
 

Frage : Ist Geistheilung eine Kombination aus Materialisation und ENERGIEFLUSS?

(TB: Alles war korrekt.)

LUKAS : Ja und nein. Ja, wenn Tumore zum Teil dematerialisiert werden, ohne das angrenzende Gewebe zu zerstören. Nein, wenn der Gesamtzustand des energetischen FELDES des Patienten zu geschwächt ist, dann hat das mit Materialisation bzw. Dematerialisation nichts zu tun. Wie ich schon schrieb: Es ist immer dieselbe KRAFT.
 
 
 

Frage : Wo stößt die Geistheilung an ihre Grenzen?

LUKAS : Es gibt keine Grenzen in der Geistheilung! - Wenn man überhaupt von "Grenzen" sprechen kann, so werden diese immer von den Patienten und den Heilern gezogen, die sich selber nichts oder nur wenig zutrauen. Außerdem ist der Glaube an die KRAFT, d. h. an GOTT ausschlaggebend, denn GOTT heilt und nicht der Heiler! Es kann also nicht funktionieren, wenn dies nicht zusammenpaßt.

Nehmt CHRISTUS als das andere Extrem: Für CHRISTUS gab es überhaupt keine Grenzen. Nur die Patienten setzten ihm Grenzen, d. h. wenn die Menschen nicht an GOTT glaubten, konnte er Ihnen nicht helfen.
 
 

Frage : Zeigen aber die karmisch bedingten Krankheiten nicht gewisse Grenzen auf?

LUKAS : Karmische Krankheiten sind von dem Heiler zu erkennen. Das sind aber keine Grenzen, sondern natürliche Begebenheiten, die eintreten und etwas in eine andere Richtung bringen, als es der Heiler vermag.

 

Frage : Welche Besonderheiten müssen bei der Vorbereitung, beim eigentlichen Ablauf und beim Abschluß der geistigen Heilung beachtet werden?

LUKAS : Es sollte eine entsprechende Atmosphäre vorhanden sein, d. h. der Heiler sollte zuvor in die Stille gehen und auch dem Patienten entsprechende Verhaltensregeln aufgeben. Wenn sich der Patient sträubt, sagt dies schon alles und der Heilungsvorgang ist beendet. - Nach erfolgter Heilung bzw. wenn ein Teilerfolg eingetreten ist, sollte man für diese HILFE danken; nicht dem Heiler, sondern Heiler und Patient sollten dem SCHÖPFER danken.
 
 

Frage : Sollte man zu Beginn einer Heilung Kerzen anzünden, harmonische Musik abspielen und ein Gebet sprechen?

LUKAS : Das meinte ich damit, daß der Heiler zuvor in die Stille gehen sollte. Dabei ist meistens ein Kerzenlicht hilfreich und auch Musik. Dieses sind Hilfsmittel. Es gibt Heiler, die sich blitzartig mit dem LICHT verbinden können und das, was ihre Seele ausstrahlt, ist Demut, Vertrauen und Glaube an die KRAFT GOTTES.

 

Frage : Wieso gibt es gerade auf den Philippinen ein so großes Potential an Heilern und nicht auch bei uns in Europa?

LUKAS : Es sind meistens einfache, zum Teil arme Leute, die von Spenden und dergleichen leben. Sie werden sich hüten, dem Patienten Rechnungen zu schreiben, weil damit die HEILKRAFT versiegen würde. Durch Eure materialistische Einstellung wird die natürliche Heilungsmöglichkeit zerstört. Was übrigbleibt ist eine Art Pseudoheilung, die Euer hart verdientes Geld auffrißt. - Dieses zu ändern ist Eure Aufgabe und nicht die Aufgabe GOTTES!
 
 

Frage : Wir leben auf der Erde in dualistischen Verhältnissen. Wenn es eine Geistheilung im göttlichen SINNE gibt, gibt es dann auch das Pendant dazu?

LUKAS : Es sind grundsätzliche Fragen, die von GOTT als Naturgesetze in diese Welt eingebracht wurden. Die Geistige Heilung ist ein Naturgesetz. Das heißt, es wurde alles von GOTT dafür eingerichtet, damit solche Heilungen funktionieren können. Wenn eine Heilung weniger gut funktioniert, liegt es nicht an diesen Naturgesetzen, sondern es liegt an denjenigen, die diese Naturgesetze anwenden.

Auf der anderen Seite ist es natürlich so, daß Krankheiten durch Keime, durch Viren entstehen, die zum Teil von der negativen MACHT materialisiert werden. Denkt daran, auch die ersten Lebewesen wurden zum Teil materialisiert und diese waren größer als Viren. Es ist kein Problem, ein Virus mit Informationen auszustatten, um die Menschheit hier auf der materiellen Welt zu vernichten. Diese Viren sind also das Gegenstück des Widersachers, der versucht, den PLAN GOTTES zu unterlaufen.

GOTT will keine kranken Menschen, sondern Menschen, die sich ihres Lebens freuen und die geistigen GESETZE kennenlernen wollen. Dies ist absolut vorrangig und vom SCHÖPFER so gewollt. Durch die Dualität liegt auf dieser Welt ein ständiger Kampf. Es ist die HARMAGEDONSCHLACHT, die sich so auf der materiellen Ebene manifestiert. Doch diese wird auch beendet werden.
 
 

Frage : Ihr sagtet, daß Fernheilung nur im Notfall eingesetzt werden sollte, da die Direktheilung am Menschen viel intensiver sei. Warum ist dies so?

LUKAS : Die Direktheilung, d. h. der persönliche Kontakt zwischen Heiler und Patient, ist eine wichtige Komponente, die nicht außer acht gelassen werden darf. Es ist ähnlich wie bei Euren Ärzten und ihren Patienten. Durch den persönlichen Kontakt kann sich der Patient des Heilers besser öffnen. Die Fernheilung ist oft anonym und daher nicht ganz so effektiv.
 
 

Frage : Wie kann die natürliche Heilkraft des Körpers aktiviert werden?

LUKAS : Nun, das ist relativ einfach, wenn der Glaube des Menschen gefestigt wäre. Angenommen, der Glaube der Menschen wäre gefestigt, so könntet Ihr so eine Gesundheit haben, daß Eure Ärzte arbeitslos würden.

 

Frage : Das "In die Stille gehen" scheint uns ein ganz wesentlicher Faktor zu sein, um die göttlichen GESETZE umsetzen zu können oder um überhaupt die GÖTTLICHKEIT in sich wachzurufen. Ist dieses "in die Stille gehen", dieses Schweigen, was auch verbunden ist mit Meditation, die Grundvoraussetzung, um eine geistige Entwicklung zu vollziehen?

LUKAS : Ja, natürlich. Ihr seid den ganzen Tag umgeben von Strahlungen der verschiedensten Art, sei es schwingungsmäßig über Eure Sender oder akustisch über den Lärm Eurer Welt. Das sind alles Faktoren, die Euren Geist schädigen. Danach reagiert der Körper, der immer erst später erkrankt.

Das ist natürlich bei jedem Menschen anders. Der eine reagiert darauf sensibler, der anderer wiederum weniger sensibel. Leiden tun alle, was auch unterschwellig sein kann. Überlegt, warum die SANTINER eine wesentlich höhere Lebenserwartung haben. - Es hängt mit der Welt zusammen, in der sie leben. Doch dieses Umfeld haben sie sich selber geschaffen, ohne fremde Hilfe aus dem All. Sie haben GOTT und SEINER HIERARCHIE vertraut und das war der SCHLÜSSEL. - Was ist mit Eurem Vertrauen? Was ist mit Eurer Umwelt? Wir warten darauf, daß Ihr endlich erkennt!
 
 

Frage : Müßte man die Geistheilung normalerweise nicht als GOTTESHEILUNG bezeichnen, da doch diese ENERGIE von GOTT kommt und ER als URQUELLE anzusehen ist?

(TB: Genau!)

LUKAS : Ja, selbstverständlich. Was sollen wir darauf sagen? Du hast alles gesagt. Es ist richtig. Nur sollte es nicht heißen "normalerweise müßte man GOTT als QUELLE der HEILKRAFT sehen", sondern: GOTT ist die HEILKRAFT!
 
 

Frage : Sind die Wunder, die aus Wallfahrtsorten bekannt wurden, von GOTT gelenkt oder sind es Placeboeffekte?

LUKAS : Wir wiederholen es nur ungern, doch es ist so, daß immer der Glaube, der tiefe Glaube an GOTT, einer absoluten Heilung vorausgeht, sei es in Lourdes, sei es woanders, sei es in einer Kirche, sei es in der Familie. CHRISTUS sagte seinerzeit: "Der Glaube hat dir geholfen" und die Menschen waren gesund.
 
 

Frage : Welchen Einfluß haben bei der Geistheilung die beiden Gehirnhälften?

LUKAS : Einfluß hat in erster Linie der Verstand, der eine Heilung, eine Geistheilung, nicht gelten läßt und diese ablehnt, weil sie nicht in das Weltbild des Verstandes paßt, der sich des Gehirns bedient.

(TB: Kommentieren)
 
 

Frage : Soll denn der Mensch durch Krankheit innerlich reifen? - Krankheit als Schicksal?

LUKAS : Ja und nein. Es kann manchmal sehr heilsam für einen materialistischen, ungläubigen Menschen sein, wenn er eine Weile nur auf sich gestellt ist und eine Zwangspause einlegen muß, um einmal andere Fragen, nämlich die sein Leben betreffen, zu stellen. Dieses hat bei vielen Menschen schon zu einem Umdenken geführt. Die Krankheiten verschwanden dann meistens. Blieb der Mensch auf diesem Weg, so waren auch die Krankheiten besiegt, die sonst unweigerlich wiederkommen, sobald sie vom Kopf wieder zugelassen werden.

 

Frage : Was gibt es noch für Blockaden, vom Verstand einmal abgesehen, die eine geistige Heilung nicht zulassen?

LUKAS : Wenn es keine karmischen Verbindungen gibt, die solches nicht zulassen, gibt es eigentlich keine weiteren. - Der Mensch hat vieles in seiner Hand, ohne es zu wissen, und wenn man es ihm sagt, lacht er und wendet sich ab.
 
 

Frage : Werden vom Geistigen Reich auch Geistheilungen durchgeführt, ohne daß der betreffende Mensch davon weiß?

LUKAS : Weniger, denn dazu muß ein besonderer AUFTRAG von HÖCHSTER STELLE vorliegen. Wir heilen nur mit Genehmigung des Menschen und erst dann wird eine Heilung möglich.
 
 

Frage : In der heutigen Zeit kommen endlich auch die Mediziner immer mehr zu der Erkenntnis, daß Körper und Geist eine Einheit bilden. Leider gibt es aber bisher nur wenige Ärzte, die speziell auf die seelischen Belange eingehen. Was muß sich verändern, damit dies verstärkt vorangetrieben werden kann?

LUKAS : Es verändert sich doch etwas! - Schaue Dir die letzten Jahrzehnte an. Doch was über Jahrhunderte gewachsen ist, wird nicht über Nacht verschwinden. Es sind teilweise die Ärzte aus früherer Zeit, die heute wieder das Zepter führen, obwohl sie vor ihrer neuen Inkarnation vieles zum Guten bewirkten und ihre alten Fehler ausbügeln wollten. Doch der Mensch vergißt schnell, ist labil und läßt sich von materiellen Vorteilen blenden.

(TB: Gerade die Ärzte.)
 
 

Frage : Ist der physische Körper des Menschen selbst auch imstande, bestimmte mentale Störungen auszulösen, die nicht psychosomatisch bedingt sind?

EUPHENIUS : Auch der Körper kann reagieren und kann sich äußern. Vorausgehen muß, daß die Seele sich in einem Krisenzustand befindet. Nur über die Erkrankung der Seele, über die Einengung der Seele, kann der Körper reagieren. Die Seele benutzt den Körper als "Behausung", in Anführungszeichen. Dieser Körper ist eine Leihgabe und ist nicht von Dauer. Deshalb bemühen sich der Verstand, der Geist und die Seele über die Herzenssprache Einfluß zu nehmen auf den Körper. Das Herz ist für Euch der wichtigste Sensor, um Gefühle zu orten, um sich zu vergewissern, ob es positive oder negative Gefühle sind und ob man eine Abwehr oder eine Annahme und Zuneigung zu dem Nächsten aufbauen kann. Über das Herz erfolgt die Steuerung nach außen.
 
 

Frage : Unser heutiges Wissen im Bereich der angewandten Schulmedizin wird abgeleitet von Observationsdaten und Experimenten. Wie können wir da erwarten, daß ein konventioneller Arzt, der in der materiellen schulmedizinischen Wissenschaft ausgebildet wurde, erkennt, daß ein Krankheitsprozeß der Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Ebenen der Enerige-Bewußtseinsstufen einen strukturellen Einfluß auf den physischen Körper hat?

EUPHENIUS : Dies ist nicht denkbar und auch nicht möglich, weil der Verstand nur die Schulmedizin annimmt und nichts anderes zuläßt. Solch ein Arzt wird seine Schulmedizin als das hinstellen, was er gelernt hat und nichts anderes zulassen. Es ist eine dogmatische Haltung, mit verheerenden Folgen für die Kranken.
 
 
 

Frage : Viele Patienten zeigen die Tendenz, ihre Eigenverantwortlichkeit hinsichtlich ihres Gesundheitszustandes zu vergessen. Der Glaube, nicht für die Krankheit selbst verantwortlich zu sein, weil es sich ja um einen von außen kommenden unglücklichen Unfall oder Umstand handelt, ist immer der gleiche. Ist es richtig, die Verantwortung für die eigene Heilung alleine auf den behandelnden Arzt oder Chirurgen abzuwälzen?

EUPHENIUS : Nach all dem, was wir Euch als Information über Geistheilung und was Geistheilung beinhaltet, gegeben haben, müßte für jeden Leser und für jeden, der sich mit Geistheilung beschäftigt, verständlich sein, daß jeder Mensch für sich die Verantwortung in sich trägt, als erstes die GOTTESKRAFT in sich zu wecken, die eigenen HEILENERGIEN strömen zu lassen und das GOTTVERTRAUEN aufzubringen, daß GOTT existent ist.

(TB: Das ist sehr wichtig!)

Der erste Schritt ist, überhaupt GOTT als SCHÖPFER des Lebens anzuerkennen. Dieses ist zum größten Teil auf dieser Erde nicht gegeben. Die Kirche hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, daß GOTT, daß der christliche Glaube, daß all dies in eine Nische gepreßt wurde, wo man nicht hinschaut, was man abschneidet und verdrängt. Der Glaube an GOTT, der Glaube an die SCHÖPFUNG wird nicht anerkannt. Wie sollen diese Menschen sich bewußt machen, daß sie alle ihre HEILKRAFT in sich tragen, um zur Gesundung beizutragen.

Auch gottesfürchtige Menschen erkennen nicht, daß sie Teil eines GANZEN sind. Ein Teil, der dazu beiträgt, diese Erde zu tragen, um dieses alles wieder in Richtung der GÖTTLICHKEIT zu bringen. Ihr alle seid in der Lage, Eure körperlichen Beschwerden und Eure seelischen Beschwerden zu reduzieren und zu heilen.
Als Drittes wäre zu erkennen, daß Ihr nur über den Kontakt zu Euch selber, durch Euren inneren Kern und durch Euch in der Lage seid, diese KRÄFTE zu mobilisieren. Ihr braucht die Stille und Ihr braucht die Natur und Ihr braucht die Meditation, um zu Eurem eigenen inneren TEMPEL zu gelangen.
 
 

Frage : Wie soll sich das aber ändern, wenn die meisten Menschen diese wichtigen Voraussetzungen ablehnen?

EUPHENIUS : Nur dadurch, daß Ihr weiter Eure Arbeit vollbringt. Nicht nur Ihr hier, als Kreis, sondern verschiedene andere Kreise und Einzelseelen auch, die bereit sind, sich diesem Irrglauben zu stellen. Ihr hier seid eine Welle im großen Ozean, um diesen Irrglauben zu beenden.
 
 

Einwand : Wenn man sich aber diese Welle im großen Ozean anschaut, so ist sie vergleichbar mit dem berühmten Tropfen auf den heißen Stein.

EUPHENIUS : Auch der Tropfen auf dem heißen Stein ist zunächst nur ein Tropfen, doch mehrere Tropfen ergeben eine kleine Pfütze, und viele kleine Pfützen ergeben einen See. Vertraue, daß das, was Ihr hier als Arbeit macht, seine Wichtigkeit hat, um dazu beizutragen, diesen Seelen im göttlichen SINNE die Augen zu öffnen.
 
 

Frage : Einem Patienten klarzumachen, daß er selbst seine Krankheit verursacht hat, wäre für den Patienten eine Beleidigung. Wie kann ein Arzt die Erkenntnis, daß der Patient sich selbst an der Heilung beteiligen muß, dem Kranken näherbringen?

EUPHENIUS : Zunächst einmal ist es wichtig zu begreifen, daß alles im Leben seinen Sinn hat und daß auch Krankheiten dazu dienen, sich zu fragen: was soll ich verändern, was muß geschehen, was darf nicht mehr passieren.

Krankheit wird auf dieser Welt als negative, energetische Einwirkung bezeichnet. Das ist falsch! Der Patient muß erkennen, daß sich auch hinter diesem Augenscheinlichen etwas Positives verbirgt, daß er beginnen muß, sein Leben und insbesondere das, was er aus seinem Leben gemacht hat, zu schauen, wo er Raubbau mit seinem Körper, mit seinem Geist und seiner Seele vorgenommen hat, um dies zu verändern.

 

Frage : Warum kann nicht jeder Mensch eine erfolgreiche Geistheilung durchführen?

EUPHENIUS : Weil nicht jeder Mensch diesen GOTTGLAUBEN und dieses GOTTVERTRAUEN in sich trägt. Es bedarf einer echten inneren göttlichen EINSTELLUNG auf das, was die GÖTTLICHKEIT zu geben hat. Bei vielen gibt es immer noch Zweifel, der sich wie ein Dorn oder ein Stachel in dieses Vertrauen bohrt.
 
 

Frage : Gibt es qualitative Unterschiede zwischen Heilern, die von Geburt an diese Fähigkeiten mitbrachten und den Autodidakten unter den Heilern?

EUPHENIUS : "Anlernen" kann man es sich nicht. Die ENERGIEN sind in jedem vorhanden. Wichtig ist, inwieweit die geistige FÜHRUNG vorhanden und der geistige Glaube gereift ist, um HEILENERGIEN durch diese WESENHEITEN zu senden. Es besteht kein Unterschied, was die Qualität der HEILENERGIEN betrifft. Die ENERGIEN sind dieselben! Wichtig ist die innere Einstellung, die dazu führt, als Medium, als Heilmedium zu arbeiten. Und das ist abhängig von der eigenen inneren Einstellung zu den Menschen, zu der Natur und zu dem, was das Universum zu bieten hat.
 
 

Frage : Angenommen, ein Mensch bringt diese Voraussetzungen mit und möchte als Geistheiler tätig sein, hat aber noch keinerlei Erfahrung darin. Wie kann er den Umgang mit seinen Fähigkeiten lernen?

EUPHENIUS : Lernen muß er nichts. Er muß ehrlich darum bitten, als Medium aktiv werden zu können und die ENERGIEN werden von selber fließen.
 
 

Frage : Edgar Cayce, der schlafende Prophet aus Amerika, konnte mittels Hypnose (Trance) die Krankheiten von Patienten diagnostizieren und therapieren, die zu Heilungen führten. Wie ging dieses vonstatten?

LUKAS : Nun, die Patienten bzw. die Seelen der Patienten, wurden durch hypnotische Einwirkungen (im Trancezustand) angesprochen und konnten direkt mitteilen, was dem Körper fehlt, bzw. was diesen krank gemacht hat. Das Besondere war daran, daß auch gleich eine entsprechende Therapieform durchgegeben wurde. So konnte die Seele selber ihren Körper heilen, ohne Einwirkung des Verstandes, der immer im Wachzustand des Menschen dazwischen ist und die seelische Diagnose mit einem Schleier überdeckt.
 
 

Frage : Ihr sagtet, daß sich der Patient selber geheilt hat. Ich hatte das so verstanden, daß Edgar Cayce die Therapie gesagt hat und die Patienten wurden dann von einem Arzt, der mit Edgar Cayce zusammenarbeitete, weiter behandelt.

LUKAS : Die Seele hat über Cayce durchgegeben, was ihr fehlt. So konnte der Heiler alles weitere veranlassen, sonst ist ein hypnotischer Zustand nicht nötig.